Die LEB bietet ein anregendes und nützliches Bildungsangebot vor allem auch abseits der großen Städte in Niedersachsen. Mehr als 140.000 Erwachsene nutzen jedes Jahr unsere rund 8.000 Veranstaltungen. Wir helfen Vereinen und Gruppen dabei, ihren Bildungsinteressen nachzugehen. Daneben bieten wir Bildungsberatungen für Menschen in der Orientierungsphase. Unsere Kunden sind Unternehmen, öffentliche Verwaltungen, die Arbeitsagenturen/Jobcenter und viele andere. In der integrativen Bildungsarbeit sind wir vor allem für die randständigen Gruppen der Gesellschaft da.
Umweltbildung (Ökologie, Umwelt)
Seit einigen Jahren hat sich ein neues ökologisches Bewusstsein gebildet. Besonders der Stellenwert der erneuerbaren Energie hat sich drastisch erhöht. Doch wann kann man eine Energiequelle erneuerbar nennen und
04.07.2026
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Göttingen
Nach einer theoretischen Einführung in das Thema erlernen die Teilenehmenden unter fachlicher Anleitung Pflegearbeiten für Wiesen, Kalkmagerrasen und Quellsümpfen. Damit tragen sie zum Erhalt und Schutz des Offenlandes und von Feuchtbiotopen in Südniedersachsen bei.
Termine und Orte:
04.07.2026: Steinbergwiesen
25.07.2026: Kalkmagerrasen "Am Heerberge" in Reiffenhausen
08.08.2026: Schweckhäuser Wiesen bei Landolfshausen
22.08.2026: Dreckmahnte bei Duderstadt
05.09.2026: Quellsumpf Harste
19.09.2026: Quellsumpf Scheden
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04.07.2026
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Tostedt
Die Teilnehmenden lernen die kulturelle Bedeutung der Sense als traditionelles Handwerk kennen und setzen sich mit ihrem Beitrag zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Landschaftspflege auseinander. Sie erhalten Einblicke in die Bedeutung schonender Mahdverfahren für den Erhalt von Artenvielfalt und Lebensräumen. Dabei werden ökologische Zusammenhänge zwischen Bewirtschaftungsformen, Lebensräumen und biologischer Vielfalt sowie die Bedeutung nachhaltiger Landschaftspflege für den Natur- und Umweltschutz vermittelt. Die Teilnehmenden befassen sich mit den Auswirkungen verschiedener Mahdverfahren auf Pflanzen, Insekten und andere Kleintiere und reflektieren die Verbindung zwischen Naturschutz, nachhaltigem Ressourceneinsatz und traditionellem Handwerkswissen. In praktischen Übungen lernen sie unterschiedliche Sensen für verschiedene Einsatzbereiche auszuwählen, die Sense auf die eigene Körpergröße einzustellen, Sicherheitsregeln beim Umgang mit der Sense anzuwenden, die Grundlagen des naturnahen Mähens zu beherrschen, ihre Mähtechnik zu optimieren sowie die Sense durch Dengeln fachgerecht zu schärfen.
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05.07.2026
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Wolfenbüttel
Die Teilnehmenden begeben sich auf eine spannende Reise in das Lechlumer Holz. Seine faszinierende Entwicklung führt zu frühzeitlichen Siedlungen, alten Hinrichtungsstätten und Resten barocken Reichtums.
Wie hat sich der Wald in über 1.500 Jahren der Nutzung verändert? Vor welchen Herausforderungen steht der Wald. Wie kann er sich anpassen, und welche Rolle spielen wir Menschen dabei? Diese und weitere Fragen werden und sachkundiger Anleitung erörtert.
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05.07.2026
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Hann. Münden
Die TN lernen Wildbienen anhand charakteristischer Merkmale von Honigbienen zu unterscheiden, artspezifische Lebensweisen zu beschreiben und deren Bedeutung für Bestäubungsprozesse fachlich einzuordnen. Sie analysieren Verhaltensweisen bei Nahrungssuche, Nestbau und Brutpflege und reflektieren die unterschiedlichen ökologischen Ansprüche verschiedener Arten, einschließlich Hummeln als staatenbildende Wildbienen.
Im Rahmen der angeleiteten Exkursion zwischen Forstbotanischem Garten und Tanzwerder beobachten die Teilnehmenden Wildbienen in ihrem natürlichen Habitat, identifizieren geeignete Nahrungs- und Niststrukturen und diskutieren Gefährdungsursachen wie Habitatverlust, Pestizideinsatz und Klimaveränderungen.
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08.07.2026
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Dransfeld
Die TN lernen die vulkanische Entstehungsgeschichte der Region Münden anhand sichtbarer geologischer Strukturen zu rekonstruieren und zentrale Prozesse des Vulkanismus fachlich zu erläutern. Sie analysieren Gesteinsarten, Ablagerungsformen sowie geomorphologische Besonderheiten und ordnen diese zeitlich in die Erdgeschichte ein.
Im Rahmen der Begehung des Geologie- und Bergbaupfades im historischen Steinbruch auf dem Hohen Hagen setzen sich die Teilnehmenden mit der Nutzung vulkanischer Gesteine auseinander und reflektieren die Wechselwirkungen zwischen natürlicher Ressource, wirtschaftlicher Nutzung und gesellschaftlicher Entwicklung. Dabei werden auch die historischen Arbeitsbedingungen im Steinbruch thematisiert und sozialgeschichtlich eingeordnet.
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12.07.2026
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Göttingen
Heimische Insekten und Tierarten leisten einen zentralen Beitrag zur Biodiversität und erfüllen wichtige ökologische Funktionen in ihren jeweiligen Lebensräumen. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe werden grundlegende Zusammenhänge der Ökologie vermittelt und ausgewählte Insekten und Tierarten in ihrem natürlichen Umfeld vor Ort beobachtet und bestimmt.
Termine/Themen/Orte:
12.07.2026: Insektenarten in Wiesen und Trockenrasen, Kerstlingeröder Feld
19.07.2026: Schmetterlinge, Schaugarten Schönhagen
01.08.2026: Nachfalter, Experimenteller Botanischer Garten Göttingen
23.08.2026: Wanzen, Kerstlingeröder Feld
30.08.2026: Fledermäuse, Göttinger Kiessee
20.09.2026: Schwebefliegen und andere Bestäuber, Alter Botanischer Garten Göttingen
26.09.2026: Schnecken, NSG Bratental
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07.08.2026
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Walsrode
Die Landfrauen lernen vieles über das Kloster Walsrode unter besonderer Berücksichtigung des Parks. Sie erleben Biodiversität und ökologische Zusammenhänge im nachhaltig gepflegten Klosterpark Walsrode verstehen.
Im Themengarten der Familie Scheele in Nordkampen erlernen die TN die Zusammenhänge vom Boden bis zur Blüte – Ökologie, Artenvielfalt und naturnahes Gärtnern.
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13.08.2026
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Göttingen
Das Naturschutzprojekt „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ im Rahmen des Bundesprogramm „Biologische Vielfalt“ setzt sich bundesweit für den Schutz des stark gefährdeten Rebhuhns ein. Gemeinsam mit Landwirtschaft, Naturschutz, Jagd und Wissenschaft werden Lebensräume durch Maßnahmen wie Blühflächen, Brachen und strukturreiche Feldränder verbessert, um nicht nur das Rebhuhn, sondern die gesamte Artenvielfalt der Agrarlandschaft zu fördern. Referent Dr. Eckhard Gottschalk von der Georg-August-Universität Göttingen informiert die Teilnehmenden über Herausforderungen und Fortschritte beim Rebhuhnschutz sowie die aktuelle Entwicklung der Rebhuhnbestände.
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15.08.2026
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Göttingen
Der Vortrag gibt einen fundierten und anschaulichen Überblick über die Vielfalt, Lebensweisen und Anpassungsstrategien der Spinnen. Anhand ausgewählter Beispiele aus unterschiedlichen Lebensräumen – von terrestrischen über vegetationsgeprägte bis hin zu aquatischen Formen – wird gezeigt, wie Spinnen dank spezialisierter Verhaltensweisen, vielfältiger Jagdstrategien und bemerkenswerter Anpassungen nahezu weltweit verbreitet sind. Darüber hinaus wird ihre ökologische Rolle als Prädatoren im Nahrungsnetz erläutert und deutlich gemacht, welchen Beitrag sie zur Stabilität und zum Gleichgewicht von Ökosystemen leisten.
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20.08.2026
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Goldenstedt
Moore sind ganz spezielle Lebensräume basierend auf Torfmoosen. Die im Moor wachsenden Pflanzen spiegeln diese Besonderheiten in ihren Anpassungsstrategien wider. Wir werden Torfmoose untersuchen und erkennen, wie sie sich von andern Pflanzengruppen unterscheiden sowie mit Vegetationsaufnahmen die Pflanzengesellschaften erfassen und verstehen:
- Einführung in das Thema
- Moor – ein Lebensraum zwischen Land und Wasser
- Besonderheiten des Lebensraums
- Moortypische Pflanzen und Ihre Anpassungen an diesen Lebensraum
- Torfmoose
- Torfmoosuntersuchung im Labor
- Einführung in die Pflanzenbestimmung
- Erstellen von Vegetationsaufnahmen in Gelände
15.00 – 15.45 Uhr Auswertung der Vegetationsaufnahmen mit Darstellung der Zeigerfunktion
15.45 – 16.15 Uhr Kaffeepause
16.15 – 17:00 Uhr Zusammenfassung / Resümee
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21.08.2026
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Rosengarten
Der Vortrag „Umweltbewusst leben – Ressourcen schonen“ zeigt praxisnah, wie jede und jeder im Alltag zu mehr Nachhaltigkeit beitragen kann. Er beleuchtet den bewussten Umgang mit Energie, Wasser und Rohstoffen, thematisiert Konsumverhalten, Müllvermeidung und Recycling und gibt konkrete Anregungen für umweltfreundliche Alternativen. Ziel des Vortrags ist es, Zusammenhänge verständlich zu machen, zum Umdenken zu motivieren und kleine, umsetzbare Schritte für einen ressourcenschonenden Lebensstil aufzuzeigen.
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23.08.2026
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Hann. Münden
Die TN lernen charakteristische Wuchs- und Strukturmerkmale von Bäumen wie Drehwuchs, Zwieselbildung, Rotkern, Einschlüsse oder Astnarben systematisch zu erkennen und hinsichtlich ihrer forstwirtschaftlichen sowie holztechnologischen Bedeutung zu interpretieren. Sie analysieren, welche Rückschlüsse diese Merkmale auf Standortbedingungen, Wachstumsverlauf, Vitalität sowie innere Holzqualität zulassen.
Im Rahmen der Exkursion erschließen die Teilnehmenden den Zusammenhang zwischen äußerlich sichtbaren Baumzeichen und späteren Verwendungsmöglichkeiten des Holzes, etwa im Möbelbau, im Innenausbau oder im Instrumentenbau. Dabei reflektieren sie Kriterien der Holzsortierung, Qualitätsbewertung und nachhaltigen Ressourcennutzung im Kontext moderner Forstwirtschaft.
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25.08.2026
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Wolfenbüttel
Die Teilnehmenden lernen heimische Wildkräuter und ihre Lebensräume kennen und setzen sich mit ihrer Bedeutung für die biologische Vielfalt auseinander. Sie erwerben Kenntnisse zur sicheren Unterscheidung genießbarer und ungenießbarer beziehungsweise giftiger Pflanzen und erhalten Informationen über eine naturverträgliche und nachhaltige Sammlung von Wildkräutern. Darüber hinaus lernen sie verschiedene Möglichkeiten der schonenden Verarbeitung und traditionellen Verwendung heimischer Kräuter kennen.
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28.08.2026
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Großenkneten
Im Rahmen der Qualifizierung zum/zur Obstbaumwart:in bei der LEB Großenkneten wurden mittlerweile bereits zwei Kurse mit je 12 Teilnehmer:innen erfolgreich abgeschlossen und auch ein dritter Kurs mit 12 Teilnehmer:innen ist im Januar 2026 gestartet.
Viele Interessierte aus der Region haben sich gefunden und mit vielfältigen Themen rund um die Anlage und Pflege von Obstwiesen beschäftigt. Jetzt ist es an der Zeit zu überlegen, wie eine weitere Vernetzung im Hinblick auf die Pflege von Obstbäumen und Obstwiesen im Landkreis Oldenburg aussehen kann.
Diese erste Auftaktveranstaltung soll die Grundlage für eine weitere gemeinsame Zusammenarbeit und Vernetzung bilden. Mit dabei sind Vera Stolle-Brüers (Dozentin der Qualifizierung), Georg Schinnerer (Naturschutzstiftung, IPEN), Norbert Klüh (IPEN) und Solveig Pieper (LEB, Kursleiterin).
Im Rahmen der Veranstaltung soll erarbeitet werden, wie wir Obstbaum-Interessierte uns in Zukunft weiter gemeinsam treffen und weiterbilden könnten und in welchem Rahmen die Pflege von Obstwiesen im Landkreis koordiniert werden könnte.
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28.08.2026
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Goldenstedt
Fledermäuse sind außergewöhnliche Tiere und gelten als Schlüsselarten in vielen Ökosystemen – sie gehören zu den faszinierendsten Säugetieren überhaupt. Sie sind die einzigen fliegenden Säugetiere, nutzen eine Art „biologisches Radar“, schlafen tagsüber und gehen nachts auf Jagd, sind Kopf-nach-unten-Schläfer und Energiesparer.
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30.08.2026
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Staufenberg
Die TN lernen verschiedene Formen von Tierspuren im Lebensraum Wald systematisch zu erkennen, zu unterscheiden und hinsichtlich ihrer Aussagekraft zu interpretieren. Sie analysieren neben Trittsiegeln weitere Hinweise wie Fraßspuren, Losung, Gewölle, Nester oder Kratzspuren und leiten daraus Rückschlüsse auf Lebensweise, Nahrung, Aktivitätszeiten sowie Habitatnutzung ausgewählter Tierarten ab.
Im Rahmen des Vortrages und dem Praxisteil erweitern die Teilnehmenden ihre naturkundliche Beobachtungskompetenz, üben das genaue Hinschauen sowie hypothesengeleitetes Denken und reflektieren ökologische Zusammenhänge zwischen Tierarten und ihrem Lebensraum. Die Veranstaltung ist handlungsorientiert konzipiert und fördert insbesondere bei Kindern frühe Umweltbildung durch forschendes Lernen in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson.
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01.09.2026
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Hamburg
Die Teilnehmenden erfahren, welche Baumarten als Klimabäume gelten und warum sie unter veränderten Klimabedingungen besonders geeignet sind. Sie lernen ökologische Zusammenhänge kennen, etwa die Bedeutung von Bäumen für Biodiversität, Bodenstabilität, Wasserhaushalt und Mikroklima. Zudem erhalten sie Einblicke in Auswahlkriterien, Standortansprüche und die Rolle klimaresilienter Gehölze für eine nachhaltige Gestaltung von Gärten, Städten und Landschaften.
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03.09.2026
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Goldenstedt
Moore und Wälder sind Ökosysteme, die im Zusammenhang mit dem Klimawandel wiederholt genannt werden. Einerseits als Lebensräume, die sich mit dem Klima stark wandeln und andererseits aufgrund ihrer Kohlenstoffspeicherleistung, die von großer Bedeutung für den Klimaschutz ist.
In der Veranstaltung befassen wir uns mit beiden Aspekten. Wir werden die Auswirkungen des Klimawandels auf diese Lebensräume untersuchen und die Kohlenstoffspeicherleistung von Mooren und Wäldern ermitteln und vergleichen.
- Einführung in das Thema
- Was ist “Wald“
- Ökosystemdienstleistungen
- Bereits sichtbare und zu erwartende Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald
- Wald als Kohlenstoffspeicher bzw. -senke
- Vorstellung Ökosystem Moor
- Was ist “Moor“
- Ökosystemdienstleistungen
- Bereits sichtbare und zu erwartende Auswirkungen des Klimawandels auf Moore
- Moore als Kohlenstoffspeicher bzw. -senke
- Ermittlung des Kohlenstoffvorrates auf 0,1 ha Wald
- Ermittlung des Kohlenstoffvorrates auf 0,1 ha Moor
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05.09.2026
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Goldenstedt
Fledermäuse sind außergewöhnliche Tiere und gelten als Schlüsselarten in vielen Ökosystemen – sie gehören zu den faszinierendsten Säugetieren überhaupt. Sie sind die einzigen fliegenden Säugetiere, nutzen eine Art „biologisches Radar“, schlafen tagsüber und gehen nachts auf Jagd, sind Kopf-nach-unten-Schläfer und Energiesparer.
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07.09.2026
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Neustadt am Rübenberge
Die Nachhaltigkeit neu errichteter Gebäude hängt sowohl von ihrem Energieverbrauch und den eingesetzten Materialien ab als auch von ihrer Angepasstheit an die Lebensweise ihrer Bewohner:innen. In dem Seminar soll es vor allem um diesen integrativen Blick auf das Bauen gehen. Dabei wird der Friedenshof nicht nur als Veranstaltungsort, sondern auch als Beispiel genutzt. Hier wird mit ökologischen Materialien (Lehm, Holz, natürlichen Dämmstoffen, Recyclingmaterial usw.) gebaut, an einer CO²-freien Energieversorgung gearbeitet (Sonne für Strom und Wärme, Holzhackschnitzel aus der Umgebung für Wärme- und Gasgewinnung), und es werden Gestaltungskonzepte entwickelt, die für mittelgroße Gemeinschaften als Alternative zur Isolation in vielen kleinen Wohnungen geeignet sind. Die Teilnehmer:innen begegnen dem Thema sowohl theoretisch (vorwiegend am Morgen) als auch in der praktischen Mitarbeit.
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07.09.2026
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Scharnhorst
Selbst hergestellte Naturseifen sind eine umweltfreundliche Alternative zu vielen industriell gefertigten Pflegeprodukten. In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden, wie aus hochwertigen pflanzlichen Ölen und natürlichen Zutaten individuelle Seifen entstehen. Dabei stehen ökologische Aspekte wie Ressourcenschonung, die Vermeidung von Verpackungsmüll, der bewusste Einsatz nachhaltiger Rohstoffe und die Reduzierung von Mikroplastik im Mittelpunkt.
Neben einer Einführung in die Grundlagen der Seifenherstellung werden die Eigenschaften verschiedener pflanzlicher Öle, natürlicher Farb- und Duftstoffe sowie deren nachhaltige Auswahl vermittelt. Unter Anleitung stellen die Teilnehmenden eine eigene Naturseife her und erhalten Anregungen für eine umweltbewusste und plastikärmere Körperpflege im Alltag.
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08.09.2026
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Westoverledingen
Der Referent schildert die ökologischen Besonderheiten der ostfriesichen Flora und Fauna, geprägt durch das Wasser an Land und an der Küste. Die Artenvielfalt ist enorm und wird stark unterschätzt. Es lohnt sich, dies zu schützen. Ostfriesland hat sehr unterschiedliche und vielfältige Ökosysteme (u.A. Moor, Watt, Wald, Wiese).
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10.09.2026
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Göttingen
Begünstigt durch den Klimawandel und seine hohe Anpassungsfähigkeit breitet sich der Goldschakal zunehmend in Europa aus. In diesem Vortrag gibt Dr. Jennifer Hatlauf von der Universität für Bodenkultur Wien einen verständlichen Einblick in die Lebensweise und das Sozialverhalten des Goldschakals. Es wird beleuchtet, welche Lebensräume der Goldschakal nutzt und welche Faktoren seine Ausbreitung beeinflussen. Die aktuelle Entwicklung der Goldschakalbestände in Deutschland und angrenzenden Regionen wird ebenfalls vorgestellt.
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12.09.2026
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Großenkneten
Die Natur bietet eine Fülle an leckeren Wildpflanzen. Bei dem gemütlichen Spaziergang lernen Sie die Wildkräuter und ihre Merkmale genau kennen. Wir lassen uns Zeit für jede Pflanze, nehmen diese achtsam und mit allen Sinnen wahr. Einfach und unkompliziert – auf diesem Spaziergang erfahren Sie, wie köstliche wilde Kochrezepte, grüne Kosmetik und Räucherpflanzen Ihren Alltag bereichern. Sie hören außerdem überliefertes Wissen aus der Volksheilkunde, Geschichten und Brauchtum zur kommenden Osterzeit. Bitte tragen Sie dem Wetter angepasste – eher warme – Kleidung und feste Schuhe.
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14.09.2026
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Leese
Der Vortrag zeigt aktuelle Strategien zur Verbesserung der Klimabilanz im kommunalen Alltag. Beispiele wie das neue Sperrmüllmodell, die getrennte Entsorgung von Textilien, die Nutzung von Bioabfällen für Blumenerde und Müllfahrzeuge mit HVO 100 verdeutlichen, wie ökologisches Handeln konkret umgesetzt werden kann. Die Teilnehmenden reflektieren ihr eigenes Verhalten im Alltag und erkennen Möglichkeiten, aktiv zum Klimaschutz beizutragen.
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15.09.2026
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Sibbesse
In dem Seminar werden wir die Vielfalt der Tomaten und ihre Bedeutung für die biologische Vielfalt verdeutlichen. Es wird um den nachhaltigen Anbau und die ressourcenschonende Pflege der Pflanzen gehen. Wie werden Pflanzen auf natürliche Weise gesund gehalten, was hilft nachhaltig gegen Krankheiten? Wie findet die Befruchtung statt? Welche ökologisch sinnvollen Maßnahmen können dabei unterstützend sein? Welches ist der richtige, standortgerechte Platz?
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17.09.2026
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Goldenstedt
Wir gehen drauf, wir stehen drauf - Böden sind in unserem Alltag immer präsent aber werden wenig beachtet. In der Veranstaltung gehen wir der Frage auf den Grund, was Boden genau ist. Wir betrachten die Bodenarten und Humusformen. Bei der Untersuchung von Torf wird deutlich, wie sich dieser vom Humus unterscheidet.
- Einführung in das Thema
- Theoretische Grundlagen
- Was ist „Boden“?
- Wie entsteht „Boden“?
- Vorstellung der wichtigsten Bodentypen
- Humus – die Organische Auflage
- Ziehen von Bodenprofilen
- Bestimmung der Humusformen
- Sammeln von Humusproben
- Untersuchung der Humusproben im Labor
- Was ist Torf?
- Torf als Ausgangstoff für Pflanzsubstrate
- Ziehen eines Torfprofiles
- Untersuchung von Torfmoosen
- Untersuchung von Torf
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17.09.2026
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Oldendorf
Der Kürbiskernanbau zeigt landwirtschaftliche Anpassungsstrategien im Klimawandelund vermittelt praxisnah, wie landwirtschaftliche Betriebe auf veränderte klimatische Bedingungen reagieren. Anhand der regionalen Kürbiskernproduktion lernen die Teilnehmenden Anpassungsstrategien wie Sortenwahl, Bodenpflege und Bewässerungsmanagement kennen. Gleichzeitig werden nachhaltige Produktionsweisen und die Bedeutung regionaler Wertschöpfungsketten erlebbar gemacht. Durch die Kombination von theoretischer Vorbereitung, Praxis auf der Farm und anschließender Auswertung erkennen die Teilnehmenden die Zusammenhänge von Klima, Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und Regionalität und können diese in ihrer beruflichen Praxis reflektieren.
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19.09.2026
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Hann. Münden
Die TN lernen Pilze als eigenständiges Organismenreich systematisch einzuordnen und grundlegende Kenntnisse zur Mykologie zu erwerben. Sie analysieren zentrale Aspekte der Systematik, differenzieren morphologische Erkennungsmerkmale wie Hut-, Stiel- und Fruchtschichtstrukturen und wenden grundlegende Bestimmungsprinzipien praxisorientiert an. Einsteigerfreundliche Speisepilzgruppen werden vorgestellt und hinsichtlich ihrer charakteristischen Merkmale sowie möglicher Verwechslungspartner*innen vergleichend betrachtet.
Im Rahmen der kombinierten Theorieeinheiten und praktischen Geländearbeit vertiefen die Teilnehmenden ihre Artenkenntnis, üben die strukturierte Bestimmung im Lebensraum Wald und reflektieren ökologische Funktionen von Pilzen im Kontext von Stoffkreisläufen, Symbiosen und Zersetzungsprozessen. Dabei werden Sicherheitsaspekte, nachhaltige Sammelregeln sowie rechtliche Grundlagen thematisiert.
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22.09.2026
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Beverstedt
23.09.2026
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Braunschweig
Wie funktioniert eine Imkerei und der Umgang mit Bienen: Fragen und Antworten zur Honigherstellung, der Lebensraum der Bienen, welche Pflanzen/Blüten sind für die Bienen wichtig – unter besonderer Berücksichtigung des ökologischen Zusammenhangs, insbesondere der Bedeutung der Bienen als Bestäuber für Biodiversität, Pflanzenvielfalt und stabile Ökosysteme sowie der Auswirkungen von Lebensraumveränderungen auf die Bienengesundheit.
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24.09.2026
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Marklohe
Ablauf der Erntezeit von der Reife der Kulturen bis zur Einlagerung, zeitliche und organisatorische Planung der Erntearbeiten, Einsatz von Mähdreschern und Erntetechnik sowie deren Abstimmung im Betrieb, Einfluss von Wetterbedingungen auf Erntezeitpunkt und Erntestrategie, Logistik der Ernte (Transport, Trocknung, Lagerung), Zusammenarbeit verschiedener Akteure während der Ernte (Betrieb, Lohnunternehmen, Nachbarbetriebe), Qualitätsanforderungen an das Erntegut und Entscheidungen zum optimalen Erntezeitpunkt, Bedeutung der Erntekrone als symbolischer Abschluss der Erntezeit
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25.09.2026
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Neustadt am Rübenberge
Die Veranstaltung vermittelt die Grundgedanken der Tiefenökologie, wie sie vom norwegischen Philosophen und Umweltaktivisten Arne Naess entwickelt wurde. Sie betrachtet die Erde als ein lebendiges System, in dem alles miteinander verbunden ist, und eröffnet einen vertieften Zugang zu den ökologischen Herausforderungen unserer Zeit. In angeleiteten Wahrnehmungs- und Erfahrungsübungen setzen sich die Teilnehmenden mit ihrer Beziehung zu sich selbst, zu anderen Menschen, zu allen Lebewesen und zur natürlichen Umwelt auseinander. Dabei werden sowohl individuelle als auch kollektive Aspekte ökologischer Problemlagen reflektiert und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet, die zu einem bewussteren und verantwortungsvollen Umgang mit der natürlichen Umwelt beitragen können.
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26.09.2026
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Seesen
Am Beispiel eines landwirtschaftlichen Betriebs wird den Teilnehmenden die moderne Landwirtschaft und ihre Bedeutung für Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft vermittelt. Die Teilnehmenden lernen die vielfältigen Aufgaben und Anforderungen kennen, denen sich landwirtschaftliche Betriebe heute stellen müssen. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf den Herausforderungen einer nachhaltigen Bewirtschaftung. Behandelt werden unter anderem der Schutz von Boden, Wasser und Klima, der Erhalt der Biodiversität, der Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Zudem werden Zielkonflikte zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Anforderungen diskutiert.
Darüber hinaus werden Chancen und Zukunftsperspektiven moderner Landwirtschaft aufgezeigt. Themen sind beispielsweise innovative Anbaumethoden, Digitalisierung, regionale Wertschöpfung, Direktvermarktung, erneuerbare Energien sowie Beiträge der Landwirtschaft zu Ernährungssicherung und nachhaltiger Entwicklung.
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26.09.2026
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Seesen
Am Beispiel eines landwirtschaftlichen Betriebs wird den Teilnehmenden die moderne Landwirtschaft und ihre Bedeutung für Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft vermittelt. Die Teilnehmenden lernen die vielfältigen Aufgaben und Anforderungen kennen, denen sich landwirtschaftliche Betriebe heute stellen müssen. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf den Herausforderungen einer nachhaltigen Bewirtschaftung. Behandelt werden unter anderem der Schutz von Boden, Wasser und Klima, der Erhalt der Biodiversität, der Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Zudem werden Zielkonflikte zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Anforderungen diskutiert.
Darüber hinaus werden Chancen und Zukunftsperspektiven moderner Landwirtschaft aufgezeigt. Themen sind beispielsweise innovative Anbaumethoden, Digitalisierung, regionale Wertschöpfung, Direktvermarktung, erneuerbare Energien sowie Beiträge der Landwirtschaft zu Ernährungssicherung und nachhaltiger Entwicklung.
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26.09.2026
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Wolfenbüttel
Die Teilnehmenden lernen die ökologische und kulturelle Bedeutung von Streuobstwiesen als artenreiche Lebensräume kennen. Sie erhalten Informationen über heimische Apfelsorten und deren Merkmale sowie über die Bedeutung alter Obstsorten für Biodiversität, Naturschutz und den Erhalt der Kulturlandschaft. Darüber hinaus werden Zusammenhänge zwischen regionalem Obstanbau, nachhaltiger Ressourcennutzung und gesunder Ernährung vermittelt. Die gemeinsame Herstellung von Apfelsaft mit einer mobilen Saftpresse veranschaulicht den Weg vom regionalen Naturprodukt zum Lebensmittel und fördert den bewussten Umgang mit heimischen Ressourcen.
Die Veranstaltung richtet sich an Familien mit Kindern sowie weitere Interessierte und vermittelt praxisnah Kenntnisse über die ökologische Bedeutung von Streuobstwiesen, den Erhalt regionaler Obstsorten und die nachhaltige Nutzung heimischer Ressourcen.
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05.10.2026
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Scharnhorst
Selbst hergestellte Naturseifen sind eine umweltfreundliche Alternative zu vielen industriell gefertigten Pflegeprodukten. In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden, wie aus hochwertigen pflanzlichen Ölen und natürlichen Zutaten individuelle Seifen entstehen. Dabei stehen ökologische Aspekte wie Ressourcenschonung, die Vermeidung von Verpackungsmüll, der bewusste Einsatz nachhaltiger Rohstoffe und die Reduzierung von Mikroplastik im Mittelpunkt.
Neben einer Einführung in die Grundlagen der Seifenherstellung werden die Eigenschaften verschiedener pflanzlicher Öle, natürlicher Farb- und Duftstoffe sowie deren nachhaltige Auswahl vermittelt. Unter Anleitung stellen die Teilnehmenden eine eigene Naturseife her und erhalten Anregungen für eine umweltbewusste und plastikärmere Körperpflege im Alltag.
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07.10.2026
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Katlenburg-Lindau
Die Teilnehmerinnen lernen in diesem Vortrag zentrale Zusammenhänge zwischen Streuobstwiesen und Ernährung kennen; BUND Naturerlebnis Katlenburg vermittelt fundiertes Wissen zur Bedeutung von Streuobstwiesen für eine nachhaltige und gesundheitsbewusste Ernährung, erläutert ökologische Wirkzusammenhänge sowie deren Beitrag zur Biodiversität und reflektiert den Stellenwert regionaler Lebensmittelversorgung im Kontext von Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz.
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07.10.2026
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Jembke
Die Veranstaltung beleuchtet die Herausforderungen der heutigen Landwirtschaft zwischen Artensterben, Klimawandel, ökonomischem Druck und dem Anspruch, neben Lebensmitteln auch Lebensräume und soziale Beziehungen zu gestalten. Im historischen und aktuellen Kontext wird aufgezeigt, wie bäuerliche Strukturen unter globalen Marktbedingungen unter Druck geraten, welche Rolle Subventionen spielen und welche Folgen das „Wachsen oder Weichen“-Prinzip hat. Darauf aufbauend wird das Modell der Solidarischen Landwirtschaft vorgestellt, das mit gemeinsamer Finanzierung, Planungssicherheit, Mitbestimmung und regionaler Wertschöpfung einen eigenständigen, transparenten Wirtschaftskreislauf ermöglicht. Anhand praktischer Beispiele wird diskutiert, ob und wie Solawi die Lebens- und Arbeitsqualität verbessert, Risiken abfedert und nachhaltige, vielfältige Landwirtschaft langfristig sichern kann.
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07.10.2026
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Moorweg
1. Wie leben Bienen? – Biologie und ökologische Einordnung
Sozialstruktur des Bienenstaates (Königin, Arbeiterinnen, Drohnen), Lebenszyklus und Kommunikation, Unterschiede zwischen Wild- und Honigbienen, ökologische Rolle der Westliche Honigbiene im Ökosystem.
2. Was tun Bienen für die Umwelt? – Ökologische Bedeutung
Bestäubungsleistung als zentrale Ökosystemdienstleistung, Beitrag zu Biodiversität und Ernährungssicherheit, Gefährdungsfaktoren (Pestizide, Habitatverlust, Klimawandel), nachhaltige Schutzmaßnahmen.
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08.10.2026
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Müden
Die Teilnehmenden erfahren, wie ein diversifizierter landwirtschaftlicher Betrieb effizient organisiert und erfolgreich geführt werden kann. Praxisnahe Beispiele (z.B. Direktvermarktung von Produkten, Service vom Hof, Einkaufen, Einkehren, Erleben, Initiative Tierwohl, Weinberg auf dem Emmener Klosterfeld) zeigen, wie Arbeitsabläufe strukturiert und Ressourcen optimal genutzt werden. Außerdem werden Strategien vorgestellt, um verschiedene Betriebszweige sinnvoll zu koordinieren und Mitarbeitende wirksam einzubinden.
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10.10.2026
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Wahrenholz
Ob auf dem Boden, an Holz oder am Baum, essbar, ungenießbar oder giftig – die Vielfalt an Pilzen ist gewaltig. Was sind eigentlich Pilze, wie und wovon leben sie? Welche Bedeutung haben sie im Ökosystem und welchen Nutzen für uns Menschen? Welche sind schmackhaft, welche sind giftig?
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12.10.2026
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Butjadingen
13.10.2026
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Butjadingen
16.10.2026
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Hude
Ob auf dem Boden, an Holz oder am Baum, essbar, ungenießbar oder giftig – die Vielfalt an Pilzen ist gewaltig. Was sind eigentlich Pilze, wie und wovon leben sie? Welche Bedeutung haben sie im Ökosystem und welchen Nutzen für uns Menschen? Welche sind schmackhaft, welche sind giftig?
Mit dem Dipl.-Biologen und geprüften Pilzsachverständigen Thomas Homm geht es in den Herrenneuner Wald, einem Mischwald auf die Suche nach unterschiedlichen Pilzen.
Die Pilzwanderung dient nicht vorrangig dem Einsammeln von Pilzen zum persönlichen Verzehr, sondern ist an erster Stelle eine Informations- und Lehrveranstaltung. Vor Ort gefundene Speisepilze können selbstverständlich in für den Eigenbedarf üblichen Mengen mitgenommen werden. Wer Pilze sammeln möchte, benötigt dazu ein Körbchen und ein Messer.
Es können auch Pilze zur Bestimmung zum Seminar mitgebracht werden.
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17.10.2026
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Butjadingen
Jedes Jahr nutzen Millionen Zugvögel das Wattenmeer mit seinem unglaublichen Nahrungsreichtum als Rastplatz, bevor sie weiter in ihre Überwinterungsgebiete ziehen.
Auf der Halbinsel Butjadingen wollen wir an zwei Tagen diesen Vogelzug erleben.
Wir lernen die ökologischen Zusammenhänge des Vogelzugs kennen und erfahren alles über Artenvielfalt, Raststrategien und internationale Schutzmaßnahmen.
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29.10.2026
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Wahrenholz
Von Baumriesen und Riesensteinen in unserer Umgebung. Vortrag über jahrelange Erkundungen in unserer nahen Umgebung mit Erklärungen zu Baumriesen, Baumarten sowie zur Herkunft und den Standorten der Bäume. Dabei wird die ökologische Bedeutung heimischer Baumarten für Biodiversität, Lebensräume und Klimaschutz erläutert. Auch Einblicke in die historischen Geschichten und die Entwicklung der Landschaft im Zusammenspiel von Mensch und Natur. Von Steinen, Grenzsteinen, Gedenksteinen und Riesenfindlingen mit Bildern sowie Informationen zu ihrer Entstehungsgeschichte und ihrer Bedeutung für die Landschaftsentwicklung. Informationen über die Entstehungsgeschichte im Zusammenhang mit Kulturwandel, Landnutzung und politischen Veränderungen sowie deren Auswirkungen auf Natur- und Lebensräume. Betrachtung der Bedeutung von Wäldern und Gehölzstrukturen für den Schutz von Boden, Wasser und Klima. Abschluss mit Anregungen zu heimischen Baumarten, naturnahen Baumpflanzaktionen und Möglichkeiten zur Förderung der Artenvielfalt im eigenen Umfeld. Gemeinsame Reflexion über den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie Handlungsmöglichkeiten für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz im Alltag.
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01.11.2026
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Staufenberg
Der Herbst bietet eine große Vielfalt an essbaren Wildfrüchten und Beeren. Unter Anleitung von Wald- und Naturpädagogin Henrike Müller sammeln die Teilnehmenden im Arboretum Habichtsborn ausgewählte heimische Wildfrüchte und erfahren Wissenswertes über deren sichere Bestimmung und ökologische Bedeutung. Anschließend erproben die Teilnehmenden in der Outdoorküche Methoden der Verarbeitung und Haltbarmachung. Die Teilnehmenden erhalten praktische Anregungen, wie Wildfrüchte im Alltag gesund, kreativ und nachhaltig genutzt werden können. Die Veranstaltung verbindet Naturerfahrung, ökologisches Lernen und gemeinschaftliches praktisches Arbeiten.
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02.11.2026
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Langelsheim
Eine nachhaltige Ernährung ist nur eines von unzähligen Beispielen, wo der Begriff der Nachhaltigkeit auftaucht.
Was bedeutet Nachhaltigkeit? Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen des nachhaltigen Konsums?
Welche Einsparpotentiale in Haushalt und Betrieb sind realistisch? Wie verkleinere ich meinen ökologischen Fußabdruck?
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02.11.2026
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Neustadt am Rübenberge
Der Wolf ist nach Niedersachsen zurückgekehrt – und mit ihm vielfältige Fragen, Hoffnungen und Sorgen. Die Veranstaltung informiert über den aktuellen Stand der Wolfspopulation, rechtliche Rahmenbedingungen und ökologische Zusammenhänge. Dabei werden unterschiedliche Perspektiven – von Weidetierhaltenden bis zu Naturschützenden – gehört und respektvoll diskutiert. Ziel ist ein sachlicher Austausch ohne Vorwürfe, der Raum für Fragen, Verständnis und differenzierte Meinungsbildung bietet.
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14.11.2026
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Hann. Münden
Die TN lernen Pilze als eigenständiges Organismenreich systematisch einzuordnen und ihre ökologische Bedeutung für Waldökosysteme differenziert zu analysieren. Inhalte aus dem Grundkurs Pilzbestimmung wie Lebensformen, Systematik sowie Speise- und Giftpilze werden mit pädagogischen Methoden verknüpft.
Die Teilnehmenden entwickeln didaktische Zugänge zur anschaulichen Vermittlung von Mykorrhiza, Stoffkreisläufen und Artenvielfalt, erproben einfache Bestimmungsstrategien und reflektieren kreative Formen der Darstellung mykologischer Vielfalt. Eine explorative Lerneinheit dient der praxisorientierten Anwendung und methodischen Vertiefung.
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19.11.2026
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Sibbesse
Spitzbergen liegt dem Nordpol "ganz nah", genauer gesagt etwa 1.000 bis 1.050 Kilometer entfernt, und gilt als die letzte Grenze der Zivilisation vor dem höchsten Punkt der Erde. Die norwegische Inselgruppe ist aufgrund ihrer strategisch wichtigen und einzigartigen Lage ein wichtiges Ziel für Forschung und Erkundung in der Arktis, zum Beispiel für Expeditionen zur Beobachtung der Tierwelt und des Klimas. Globale Zusammenhänge/ Klimawandel - Ursachen, Wechselwirkungen im Klimasystem zwischen Atmosphäre, Eis, Ozean und Leben/ Einflussmöglichkeiten.
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26.11.2026
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Barwedel
09.12.2026
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Bevern
Die Bildungsveranstaltung vermittelt grundlegende und vertiefende Kenntnisse zu den Wechselwirkungen zwischen Flora und Fauna im Verlauf der vier Jahreszeiten. Im Fokus stehen die ökologischen Anpassungsstrategien von Pflanzen und Tieren an veränderte Umweltbedingungen wie Temperatur, Lichtverhältnisse und Wasserverfügbarkeit sowie deren Bedeutung für das Zusammenspiel und die Stabilität von Ökosystemen. Zudem werden die Auswirkungen des Klimawandels auf saisonale Abläufe und Lebenszyklen thematisiert und in ihren ökologischen Zusammenhängen eingeordnet.
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10.12.2026
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Steinhorst
Die Veranstaltung vermittelt Kenntnisse über den Lebensweg des Weihnachtsbaumes – von der Aussaat und Aufzucht über Pflege und Ernte bis hin zur Nutzung als fester Bestandteil weihnachtlicher Traditionen. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Anforderungen des Weihnachtsbaumanbaus, die Bewirtschaftung von Kulturen sowie die ökologischen Rahmenbedingungen der Produktion.
Behandelt werden zudem die Bedeutung von Weihnachtsbäumen für regionale Wirtschaftskreisläufe sowie Fragen der nachhaltigen Landnutzung und des Ressourcenmanagements. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der kulturellen und gesellschaftlichen Bedeutung des Weihnachtsbaums. Die Veranstaltung verbindet damit naturkundliche, ökologische und kulturgeschichtliche Aspekte und fördert das Verständnis für nachhaltiges Handeln im Spannungsfeld von Tradition, Kultur und Umwelt.
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